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Auswahlkuratorium

Sechs Expertinnen aus den Bereichen Kunst und Planung bilden das internationale Auswahlkuratorium:

Katja Aßmann (Künstlerische Leiterin Spreepark Art Space, Berlin), Hilke Berger (Leiterin des City Science Labs, HafenCity Universtität, Hamburg), Melanie Bono (Kuratorin und Kunsthistorikerin, Seoul), Silvia Fehrmann (Leiterin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, Berlin), Michelle-Marie Letelier (Künstlerin und Forscherin, Berlin), Prof.’in Dr. Renée Tribble (Leiterin der Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund, Gründungsmitglied und Gesellschaftterin der PlanBude Hamburg, Dortmund).

 

Katja Aßmann

Die Kuratorin und Kulturmanagerin Katja Aßmann ist Künstlerische Leiterin des Spreepark Art Space in Berlin. Zuvor verantwortete sie als Direktorin das ZKR - Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum und als Künstlerische Leiterin die dezentrale Kunstorganisation Urbane Künste Ruhr. Nach ihrem Studium der Architektur und Kunstgeschichte arbeitete Aßmann federführend an der Internationalen Bauausstellung Emscher Park. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 war sie Programmleiterin für den Bereich Bildende Kunst und Architektur und Geschäftsführerin der Landesinitiative StadtBauKultur NRW. Ihr kuratorisches Interesse galt durchweg der Verbindung von planerischen und künstlerischen Ansätzen und Strategien.

Hilke Marit Berger

Hilke Marit Berger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei City Science Lab in der Hamburg HafenCity Universität, in Kooperation mit dem MIT Media Lab in Cambridge/USA. Sie leitet die Urban Academy in Zusammenarbeit mit dem African Center for Cities in Cape Town. Als Stadtforscherin beschäftigt sie sich an der Schnittstelle von Kulturwissenschaften und Stadtplanung u.a. mit Praktiken der Teilhabe, Fragen kollektiver Stadtgestaltung, Co-Kreation und digitaler Kunst. Sie leitet das Projekt CityClimate meets CreativeCoding und hat großes Interesse an künstlerischer Forschung, Methodenvielfalt und ungewohnten Kooperationen. Sie ist als Jurorin tätig, entwickelte, koordinierte und arbeitete für mehrere künstlerische und wissenschaftliche Projekte, für Festivals, Theater, Universitäten und Behörden. Sie hält international Vorträge und publiziert.

Melanie Bono

Melanie Bono studierte Kunstgeschichte und Soziologie und hat seit 2005 als Kuratorin zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland konzipiert und organisiert. Von 2010 bis 2014 war sie stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Gegenwartskunst des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster. Davor leitete sie drei Jahre lang den NAK (Neuer Aachener Kunstverein). Das Verhältnis von Stadtraum und Kunst war und ist immer wieder ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Seit 2015 ist sie Mitarbeiterin des Goethe-Instituts und war zunächst in München u. a. für das Thema internationale Residenzen zuständig. Nach einer Station in London leitet sie seit Ende 2019 die Kulturprogramme Ostasien am Goethe-Institut Korea in Seoul.  

Silvia Fehrmann

Silvia Fehrmann leitet seit Januar 2018 das Berliner Künstlerprogramm des DAAD und war bis 2022 auch für die Sparten Literatur und Film verantwortlich. Zuvor wirkte sie als stellvertretende Intendantin des Hauses der Kulturen der Welt und verantwortete 2007 bis 2017 als Mitglied der künstlerischen Leitung den Bereich Kommunikation und kulturelle Bildung und als Kuratorin zahlreiche Projekte, darunter Schools of Tomorrow. Vorher war die Deutsch-Argentinierin am Goethe-Institut Buenos Aires und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin tätig. Sie hat in Buenos Aires Literaturwissenschaft, Jura und Psychologie studiert und an der dortigen Universität Theorie und Praxis der Übersetzung sowie Komparatistik mit Schwerpunkt auf Literatur des 20. Jahrhunderts unterrichtet. Sie ist Ko-Sprecherin des Arbeitskreises deutscher Internationaler Residenzprogramme, Mitglied im Rat für die Künste Berlin und im Historischen Beirat des Landes Berlin.

Michelle-Marie Letelier

Michelle-Marie Letelier ist eine chilenische Künstlerin und Forscherin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Kunst an der Universidad Católica de Chile, war Gaststudentin im Studiengang Experimentelle Mediengestaltung an der Universität der Künstle Berlin und war Residentin des Goldrausch Künstler*innenprojekts. 2022 arbeitete sie mit dem Kollektiv Dirty Ear Forum, einer experimentellen Plattform für Klangforschung und akustische Praktiken zusammen. Leteliers Arbeiten wurden international auf Biennalen, Galerien, Museen und weitere Institutionen weltweit gezeigt. Letelier wurde vom Ministerium für Kultur und Kunst der chilenischen Regierung; dem Deutschen Künstlerbund e.V.; Goethe-Institute Chile-Kanada-Norwegen; IFA-Institut für Auslandsbeziehungen und dem Berliner Senat in Deutschland gefördert.

Renée Tribble

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Renée Tribble leitet das Fachgebiet Städtebau, Bauleitplanung und Stadtgestaltungsprozesse an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund. Sie ist zudem selbständige Stadtplanerin, Gründungsmitglied und Gesellschafterin der PlanBude Hamburg und Projektbüro Hamburg. Ihr Fokus liegt auf partizipativer Stadtentwicklung und Prozessgestaltung, kooperativen Planungsprozessen und Urbaner Praxis. Sie studierte Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar und promovierte 2021 an der HafenCity Universität Hamburg über Kunst und Stadtplanung.