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FAQ - Residenzprogramm

Jeder der vier Wohnräume mit angrenzenden Arbeitsräumen im Eierhäuschen verfügt über eine Grundausstattung an Mobiliar (Bett, Tisch, Schrank, Stuhl, Lampen etc.). Auch der Gemeinschaftsraum und die Gemeinschaftsküche sind vollständig eingerichtet. Eigene Computer oder Laptops können mitgebracht werden. Bei der Suche nach Materialien oder speziellen Künstler*innenbedarfen unterstützen wir gerne und vermitteln geeignete Orte und Anlaufstellen.

Der Austausch zwischen Berliner Kulturschaffenden und den eingeladenen Residenzteilnehmer*innen ist ein wesentlicher Bestandteil des Programms. Gemeinsame Ausflüge und Ausstellungsbesuche, regelmäßige Treffen mit dem kuratorischen Team sowie individuelle Vernetzungen gehören zum Grundangebot – offen für Erweiterungen und Ideen, die während des Aufenthalts entstehen.

Wir heißen BIPoC- und LGBTQIA+-Personen ausdrücklich willkommen. Gerne besprechen wir individuelle Bedürfnisse vertraulich vor, während oder nach der Einladung, um einen sicheren und zugänglichen Aufenthalt zu ermöglichen. Wir freuen uns über Hinweise, wie wir unser Residenzprogramm weiter verbessern können.

Restaurant und Biergarten am Eierhäuschen haben – insbesondere am Wochenende – regen Publikumsverkehr sowie gelegentliche Sonderveranstaltungen. Die Öffnungszeiten variieren saisonal. Vergünstigungen für Speisen und Getränke können wir derzeit nicht anbieten. Einkaufsmöglichkeiten finden sich im angrenzenden Wohngebiet.

Die Haltung von Haustieren ist im gesamten Eierhäuschen nicht gestattet.

Die Residents erhalten ein vertraglich festgelegtes Honorar zur Deckung der Lebenshaltungskosten während der Arbeitsphase vor Ort.

Spreepark Art Space stellt kein Produktionsbudget zur Verfügung. Wir freuen uns jedoch, im Rahmen vorhandener Mittel Workshops, Austausche oder andere Formen öffentlicher Präsentation während des Aufenthalts zu ermöglichen – nach gemeinsamer Absprache.

Die Residenzteilnehmer*innen sind selbst verantwortlich für die eigenständige Organisation ihres Arbeitsalltags sowie für die Strukturierung ihrer Zeit vor Ort. Das Endergebnis der Residenz wird im Rahmen des Vertrags definiert und gemeinsam festgelegt.

Wir freuen uns über Residenzteilnehmer*innen mit Behinderungen. Die verfügbaren Wohn- und Arbeitsräume umfassen eine barrierearme Einheit. In vertraulichen Gesprächen klären wir gerne individuelle Anforderungen und prüfen, wie wir den Aufenthalt bestmöglich unterstützen können.

Da wir derzeit nicht über die Infrastruktur verfügen, um die Unterbringung von Kindern anzubieten, prüfen wir im Einzelfall gemeinsam mit den Eingeladenen, welche Möglichkeiten wir organisatorisch realisieren können.

Für eine nachhaltige und emissionsarme Mobilität während des Aufenthalts stellen wir Dienstfahrräder zur Verfügung.

Der Standort ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden: Die nächste Bushaltestelle an der Hauptstraße ist in ca. 10 Minuten zu Fuß erreichbar; der nächste S-Bahnhof ist ca. 25 Minuten zu Fuß oder rund 10 Minuten mit dem Fahrrad entfernt.

Als Kunstraum in einem Landschaftsschutzgebiet legen wir großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur. Dazu gehören Licht- und Lärmschutz, Müllvermeidung, emissionsarme Mobilität und ein bewusster Umgang mit Ressourcen. Wir freuen uns über aktive Unterstützung sowie über Vorschläge zur Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsleitfadens.

Die Bedingungen der regionalen Residenz unterscheiden sich von denen des internationalen Programms, da sie im Rahmen einer Schulkooperation in Berlin stattfindet und anderen strukturellen Anforderungen folgt. Für detaillierte Informationen oder individuelle Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Residenz bedeutet Präsenz. Wir wünschen uns die größtmögliche Anwesenheit aller eingeladenen Teilnehmer*innen während des gesamten Aufenthalts. Ausnahmen sollten frühzeitig mit uns abgestimmt werden. Unser Büro befindet sich idealerweise direkt unter den Residenzräumen, wodurch wir während der regulären Arbeitszeiten jederzeit ansprechbar sind.

Spreepark Art Space übernimmt keine Reise- oder Transportkosten für die eingeladenen Teilnehmer*innen. 

Die Teilnahme an den Residenzen erfolgt ausschließlich über kuratierte Einladungen. Öffentliche Ausschreibungen oder Bewerbungsverfahren bieten wir nicht an. Die Einladungen richten sich an Künstler*innen und Akteur*innen, deren Praxis sich an den Schnittstellen von Kunst, Ökologie und urbaner Forschung bewegt und die thematisch in die jeweilige Programmphase passen.