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Marie-Louise Jones

Marie-Louise Jones ist eine preisgekrönte interdisziplinäre Künstlerin, die mit Skulptur, Installation, Materialforschung und partizipativen Formaten arbeitet.

Zuletzt absolvierte sie eine MWAM-Residency mit Makerversity im Somerset House (2025). Frühere Projektpartner waren unter anderem das Barbican Centre (2023), die Saatchi Gallery (2021) und die Tate Modern (2020). Zu ihren Auszeichnungen zählen der London Festival of Architecture Fitz&Sits Winner (2025), der East London Impact Scholars Award (2024), die Shortlist für den Davidson Prize (2023), mehrere Arts Council England Awards (2022) sowie ein Stipendium für die LabVerde Residency im Amazonas-Regenwald (2022).

Jones schloss 2021 ihren Master in Fine Art am Central Saint Martins ab und erhielt dafür das renommierte Mona Hatoum Scholarship. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie als Assistentin der Künstlerin Mona Hatoum und sammelte dabei umfassende Erfahrung im Bereich zeitgenössischer Skulptur und Installation. Darüber hinaus hält sie Vorträge, Seminare und Lehrveranstaltungen an verschiedenen Hochschulen, darunter University of the Arts London, University of East London, Winchester School of Art und Kingston University.

Ihre Arbeit beschäftigt sich mit Themen wie Transformation, Verbundenheit und planetarer Fürsorge. Die Praxis umfasst zwei miteinander verbundene Stränge: Einer untersucht lebendige, adaptive Systeme, in denen Skulptur auf ihre Umgebung reagiert; der andere konzentriert sich auf Materialtransformation durch Abfallstoffe und experimentelle Materialien. Mit traditionellen ebenso wie digitalen Verfahren untersucht Jones Prozesse von Zerstörung und Erneuerung und fragt danach, wie Akte des Herstellens zu Reparatur, Fürsorge und neuen Beziehungen zur materiellen Welt beitragen können.

Website: https://www.marielouisejones.com/

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