Zum Hauptinhalt springen

Im Dazwischen

23. November 2026 - 23. Mai 2027

Künstlerische Erkundungen im Spreepark

Mit Daniela Brahm, Daniela Kinateder und Christian Hiller, Lukas Matthaei und Sebastian Quack, raumlaborberlin, Nadin Reschke und Hans Hs Winkler


Bevor der Spreepark 2027 wieder eröffnet, nimmt die Ausstellung IM DAZWISCHEN den Spreepark zwischen Lost Place-Zeit und sichtbarer Transformation in den Blick. Denn hinter dem stillen Zaun, war viel Leben im Park: Verschiedene Tier- und Pflanzenarten eroberten sich das Gelände zurück und immer wieder kamen Menschen aus unterschiedlichen Gründen hierher: bei öffentlichen Führungen oder illegalen Rundgängen, im Rahmen von Kulturveranstaltungen, Filmdrehs und für künstlerische Projekte. 

Seit 2018 wurden regelmäßig Künstler*innen eingeladen, um den Wandel in einen öffentlichen Park für Kunst und Kultur zu begleiten und sich mit dem Ort, seiner Geschichte und möglichen Zukunft zu beschäftigen. Es entstand ein künstlerischer Laborbetrieb im Spreepark, der in unterschiedlichen performativen Formaten Besucher*innen einlud, den Ort zu erleben und zu erforschen: Was erzählt der Park über seine eigene Geschichte und Gegenwart, was lässt sich daraus für den Zustand von Stadtgesellschaft und Stadtnatur, sowie über die Bedürfnisse und Wünsche menschlicher und nicht-menschlicher Stadtbewohner ableiten? Welches Wissen über Zeitgeschichte liegt im Park verborgen und wie kann es lebendig bleiben? 

IM DAZWISCHEN stellt Künstler*innen vor, die sich mit diesen Fragen beschäftigen – generell in ihrer künstlerischen Praxis und mit Blick auf den Park im Besonderen. Die Ausstellung gibt Einblicke in einige der künstlerischen Projekte und Recherchen der späten Lost Place-Zeit, in der die Zukunft des Parks erdacht und entwickelt wurde. 

Nun geht der Park seiner Neueröffnung entgegen. Er ist damit aber keineswegs fertig, sondern wird Möglichkeitsraum, Ideengeber und Labor bleiben. Die Ausstellung lädt daher auch dazu ein, in die Zukunft zu denken und den Ort neu zu imaginieren.