Shabu Mwangi
Shabu Mwangi (*1985, Kenia) lebt und arbeitet in Nairobi. In seiner künstlerischen Praxis untersucht er die Auswirkungen struktureller Gewalt in historischen wie gegenwärtigen Kontexten – insbesondere jene, die aus der Farce von Demokratie und Globalisierung, den isolierenden Mechanismen des Kapitalismus sowie der aufgekündigten wechselseitigen Abhängigkeit zwischen Menschen und ihrer Umwelt entstehen. Er erforscht emotionale und psychologische Landschaften – sowohl persönliche als auch gesellschaftliche – und entwickelt daraus vielschichtige Bildkompositionen.
Mwangi lebte und arbeitete in Mukuru, einer informellen Siedlung Nairobis, wo er 2004 das Wajukuu Art Project mitbegründete. 2022 nahm er mit dem Wajukuu Art Project an der documenta 15 in Kassel teil und erhielt den Arnold-Bode-Preis. Seine Arbeiten befinden sich in verschiedenen Sammlungen, darunter die ARAK Collection, die Sammlung der documenta sowie The African Arts Trust.
Termine
| Samstag, 18.04.2026 | 12:00 -17:00 Uhr | Open Studio – Ecological Futures |


