Fionn Timmins
Fionn Timmins ist ein Bildhauer aus Waterford, Irland. Er schloss 2024 sein Studium der Bildenden Kunst am MTU Crawford College of Art and Design mit First Class Honours ab und absolvierte 2023 einen Erasmus-Austausch an der Universitatea de Artă și Design in Cluj-Napoca, Rumänien.
Seine künstlerische Praxis konzentriert sich auf großformatige Skulptur, ergänzt durch Video und Klang. In seinen Arbeiten untersucht er das Verhältnis zwischen Mensch und Landschaft, indem er Bezüge zur irischen Folklore sowie zu prähistorischen megalithischen Formen wie Steinkreisen und Dolmen aufgreift und neu interpretiert. Timmins arbeitet überwiegend mit uralter Mooreiche – einem Material, das zur Zeit der Errichtung dieser historischen Stätten selbst Teil der lebendigen Landschaft war. Seine Skulpturen greifen häufig die Symbolik des Kreises sowie die Figur der Heiligen Eiche auf, die in der irischen Mythologie eine zentrale Rolle spielt.
Nach seiner Abschlussausstellung erhielt Timmins eine Residency an der National Sculpture Factory in Cork, wo er neue Arbeiten für eine Ausstellung im GOMA in Waterford produzierte. Er wurde für die RDS Visual Arts Awards in der RHA Gallery in Dublin ausgewählt und erhielt dort den RDS Mason Hayes & Curran LLP Centre Culturel Irlandais Residency Award in Paris sowie später den RDS Dean Group Commission Award für eine großformatige Skulpturenkommission in Dublin.
Seine Arbeiten wurden national und international ausgestellt und präsentiert. Zu den jüngsten und kommenden öffentlichen Aufträgen zählen großformatige Skulpturen für Eli Lilly in Kinsale, die Dean Hotel Group in Dublin sowie private Standorte in Waterford.

