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© Irene Di Noto
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Irene Di Noto

Irene Di Noto ist Aktivistin des Kollektivs Blocchi Precari Metropolitani (BPM) in Rom und betreibt unabhängige Forschung zum Recht auf Stadt.

Geboren in Palermo, absolvierte sie ein Studium der Politikwissenschaft an der Università L’Orientale in Neapel sowie einen Masterabschluss in Kommunikation an der La Sapienza in Rom. Nach mehreren Jahren in den Bereichen Kommunikation und Bildung arbeitet sie heute im öffentlichen Dienst.

Seit 2005 engagiert sie sich intensiv für Praktiken der Wiederaneignung urbaner Räume, um der Privatisierung des öffentlichen Raums entgegenzuwirken und das Recht auf Wohnen zu verteidigen. Zu den von BPM initiierten Stadtentwicklungsprojekten gehört das MAAM – Museo dell’Altro e dell’Altrove di Metropoliz, die mestizische Stadt. Das Projekt gilt als Beispiel für eine urbane Regenerationspraxis, die auf die Rückgewinnung der Stadt abzielt, nicht nur in Bezug auf Wohnraum, sondern auch hinsichtlich neuer Formen des sozialen Zusammenlebens sowie des Zugangs zu Kunst und Kultur. Es steht für einen nachhaltigen Bottom-up-Ansatz in sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht.